Teilzeit-Rechner

Teilzeit Rechner Netto 2026 - Vollzeit vs. Teilzeit (30/32 Stunden)

Nutzen Sie diesen Teilzeit‑Rechner (Netto), um Ihr Gehalt bei weniger Stunden zu berechnen – z. B. 30 oder 32 Stunden statt Vollzeit. Sie sehen Brutto/Netto, Netto pro Stunde und den Progressionseffekt (Stand 2026). Hinweis: fundierte Schätzung – die echte Lohnabrechnung kann im Detail abweichen.

Ihre Daten

Das Ergebnis:

Sie arbeiten 0.0% weniger, verdienen aber netto nur 0.0% weniger.

Teilzeit kann sich finanziell „weniger schlimm“ anfühlen als die Stundenreduzierung.
Vollzeit (40h)Teilzeit (30h)Unterschied
Bruttogehalt4.000,00 €0,00 €0.0%
Nettogehalt (ca.)0,00 €0,00 €0.0%
Stundenlohn (Netto)0,00 €0,00 €0,00 €
Annahmen: proportionaler Bruttolohn (gleicher Stundenlohn), ca. \(52/12\) Wochen pro Monat für den Netto‑Stundenlohn. Für eine komplett detaillierte Abrechnung (z. B. Einmalzahlungen, steuerfreie Zuschläge) empfehlen wir den Brutto‑Netto Rechner 2026.
1

Wie funktioniert es?

Geben Sie Ihr aktuelles Brutto und Ihre Wochenstunden ein sowie die neuen Wochenstunden (z. B. 40 → 30). Der Rechner rechnet das Brutto proportional um und schätzt das Netto mit 2026er Parametern, damit Sie den realistischen Unterschied sehen.

2

Methodik

Brutto wird proportional zur Stundenänderung berechnet. Netto wird mit einem 2026‑Modell für Lohnsteuer (vereinfacht) und Sozialabgaben inkl. Beitragsbemessungsgrenzen geschätzt. Je nach Kranken-/Pflegeversicherung, Kirchensteuer und Bundesland kann das Ergebnis variieren.

Begriffsdefinitionen

Progressionseffekt

Da höhere Einkommen in Deutschland prozentual stärker besteuert werden, führt eine Gehaltskürzung (z.B. durch Teilzeit) zu einer geringeren Steuerlast. Der Netto-Verlust ist daher kleiner als der Brutto-Verlust.

Stundenlohn Netto

Ihr tatsächlicher Verdienst pro Stunde nach Abzug aller Steuern. Dieser steigt in Teilzeit oft an.

Haftungsausschluss: Alle Berechnungen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine professionelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Trotz sorgfältiger Programmierung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Ergebnisse.

Passende Rechner & nächste Schritte

Wenn Sie tiefer gehen möchten (Sonderzahlungen, Zuschläge, ELStAM‑Details), helfen diese Tools weiter.

Teilzeit Rechner 2026 - Brutto Netto bei Stundenreduzierung

Lohnt sich Teilzeit für mich? Berechnen Sie hier, wie viel Netto Ihnen bei weniger Stunden übrig bleibt. Der Vergleich überrascht oft!

Teilzeit Rechner Netto: typische Fragen (30/32 Stunden, Steuerklasse, Stundenlohn)

  • Teilzeit 30 Stunden netto: Wie viel bleibt übrig, wenn Sie von 40 auf 30 Stunden reduzieren?
  • Teilzeit 32 Stunden netto: Was bedeutet eine 4‑Tage‑Woche finanziell – und wie verändert sich Netto pro Stunde?
  • Steuerklasse 3/5: Wie stark ändert sich der Effekt, wenn Splitting‑Logik bzw. hohe Abzüge greifen?
  • Stundenlohn bleibt gleich?: Der Rechner nimmt einen proportionalen Bruttolohn an – prüfen Sie variable Komponenten (Zulagen/Bonus).

Teilzeit in Deutschland: Was bedeutet das konkret?

Teilzeit bedeutet nicht nur „weniger Stunden“, sondern oft auch eine andere Verteilung der Arbeitszeit (z. B. 4 Tage statt 5, kürzere Tage, Blockmodelle). Für den finanziellen Vergleich sind zwei Fragen entscheidend: Wie verändert sich das regelmäßige Brutto? und wie stark ändern sich Abzüge (Steuern/Sozialabgaben)?

Dieser Rechner hilft beim „Realitätscheck“: In vielen Fällen ist der Netto‑Verlust kleiner als die Stundenreduzierung, weil die Steuerprogression bei geringerem Einkommen weniger stark greift (Progressionseffekt).

Wie wird das Teilzeit‑Gehalt berechnet? (Faustformel)

Die gängigste Näherung ist proportional: Neues Brutto ≈ Altes Brutto × (Neue Stunden / Alte Stunden). Das setzt voraus, dass Ihr Stundenlohn gleich bleibt.

In der Praxis kann der Stundenlohn (oder variable Vergütung) abweichen. Typische Ursachen: Schichtzulagen, Zuschläge, Bonus‑Modelle, variable Zielerreichung, Firmenwagen, bAV/Entgeltumwandlung.

Warum der Netto‑Verlust oft kleiner ist als die Stundenreduzierung

Deutschland hat ein progressives Einkommensteuersystem. Das heißt: Je höher das Einkommen, desto höher ist (vereinfacht) der durchschnittliche Steuersatz. Wenn Sie weniger verdienen, sinkt häufig auch der Durchschnittssteuersatz – dadurch bleibt prozentual mehr vom Brutto.

Deshalb lohnt sich als Vergleichswert oft Netto pro Stunde: Sie sehen, wie „wertvoll“ Ihre Arbeitszeit netto ist – unabhängig von der Gesamtstundenzahl.

Beispiele (typische Szenarien)

  • 40 → 32 Stunden (−20%): Häufig fällt das Netto weniger als 20%, weil Steuern proportional stärker sinken.
  • 40 → 30 Stunden (−25%): Klassischer Teilzeit‑Switch; netto oft spürbar „besser“ als erwartet, aber abhängig von Steuerklasse/KV/PV.
  • Geringe Einkommen nahe Mindestlohn: Der Progressionseffekt ist kleiner; der Netto‑Unterschied kann näher am Brutto‑Unterschied liegen.
  • Hohe Einkommen: Progressionseffekt kann stärker sein; außerdem werden BBG‑Effekte (Beitragsbemessungsgrenzen) relevanter.

Was der Rechner 2026 berücksichtigt (und was nicht)

Der Teilzeit‑Rechner nutzt 2026er Parameter und schätzt u. a. Lohnsteuer (nach Steuerklasse), Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie Sozialabgaben (RV, AV, KV inkl. Zusatzbeitrag, PV inkl. Kinder‑/Sachsen‑Regel) mit Beitragsbemessungsgrenzen.

Nicht enthalten sind typische Sonderfälle wie Einmalzahlungen (Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld), steuerfreie Zuschläge, geldwerte Vorteile (z. B. Dienstwagen), bAV/Entgeltumwandlung, Freibeträge in den ELStAM oder individuelle Rundungen. Wenn Sie diese Faktoren brauchen, nutzen Sie bitte den Brutto‑Netto Rechner 2026.

Praxis‑Checkliste: Teilzeit professionell planen

  • Ziel klären: mehr Freizeit, Gesundheit, Kinderbetreuung, Weiterbildung?
  • Netto‑Vergleich: Gesamt‑Netto + Netto pro Stunde vergleichen.
  • Variable Vergütung prüfen: Bonus/Zulagen/Schichtmodelle schriftlich klären.
  • Langfristig denken: Renten‑/ALV‑Ansprüche können sinken.
  • Arbeitszeitmodell: 4‑Tage‑Woche vs. kürzere Tage – was passt zur Rolle?

Quellen & Stand 2026 (E‑E‑A‑T)

Stand: Dezember 2026. Der Rechner nutzt 2026er Rechengrößen und Beitragssätze als Grundlage für eine Schätzung. Offizielle Details und Hintergründe finden Sie u. a. hier:

  • BMAS: Sozialversicherungsrechengrößen‑Verordnung 2026 (BBG/JAEG). Quelle öffnen
  • BMG: Finanzierung der Pflegeversicherung (Beitragssatz 2026, Kinderlosenzuschlag, Sachsen‑Regel). Quelle öffnen
  • GKV‑Spitzenverband: Pflegeversicherung – Beitragssatz (Hintergrund, Kinderlogik). Quelle öffnen

Hinweis: Lohnsteuer‑Berechnung in Online‑Rechnern ist häufig eine Näherung; die Lohnabrechnung kann durch ELStAM‑Merkmale, Rundungen und Einmalzahlungen abweichen.

Häufig gestellte Fragen

Q:Teilzeit 30 Stunden: Wie viel Netto bleibt übrig?

Das hängt von Ihrem Brutto, der Steuerklasse und den Sozialabgaben ab. Häufig ist der Netto‑Verlust kleiner als 25%, weil der durchschnittliche Steuersatz bei geringerem Einkommen sinkt. Geben Sie Vollzeit‑Brutto und 30 Stunden ein und vergleichen Sie zusätzlich „Netto pro Stunde“.

Q:Teilzeit 32 Stunden (4‑Tage‑Woche): Ist das finanziell sinnvoll?

Oft ja – vor allem, wenn Ihr Stundenlohn gleich bleibt. Der Rechner zeigt den Netto‑Vergleich und Netto pro Stunde. Prüfen Sie zusätzlich variable Gehaltsbestandteile (Zulagen/Bonus) und Sonderzahlungen.

Q:Wie wirkt sich die Steuerklasse (z. B. 3/5) auf Teilzeit aus?

Der Progressionseffekt wirkt grundsätzlich in allen Steuerklassen, aber die Höhe kann variieren. Bei Klasse 3 spielt Splitting‑Logik eine Rolle, bei 5/6 sind die Abzüge typischerweise höher. Nutzen Sie die erweiterte Eingabe für realistischere Werte.

Q:Warum ist der Netto‑Verlust bei Teilzeit oft kleiner als der Brutto‑Verlust?

Weil die Einkommensteuer progressiv ist: Mit geringerem Einkommen sinkt häufig der durchschnittliche Steuersatz. Dadurch bleibt prozentual mehr vom Brutto übrig, auch wenn das Gesamtgehalt sinkt.

Q:Rechnet der Rechner 100% exakt?

Er liefert eine fundierte Schätzung mit 2026er Parametern. Abweichungen sind möglich (ELStAM‑Merkmale, Rundungen, Einmalzahlungen, exakte Kassenbeiträge, steuerfreie Zuschläge, geldwerte Vorteile).

Q:Welche Eingaben machen den größten Unterschied?

Steuerklasse, Bundesland (Kirchensteuer/Sachsen‑Regel), Krankenversicherung (GKV/PKV, Zusatzbeitrag) sowie Kinder/Alter (Pflegeversicherung).

Q:Zählt das auch bei Steuerklasse 3/5?

Der Progressionseffekt wirkt grundsätzlich in allen Steuerklassen. Die Höhe des Effekts kann aber variieren, weil die Lohnsteuer‑Logik (z. B. Splitting bei Klasse 3) anders ist.

Q:Kann Teilzeit langfristig Nachteile haben?

Ja: Weniger beitragspflichtiges Einkommen kann Renten‑ und Arbeitslosen‑Ansprüche senken. Außerdem können sich Karrierepfade und variable Vergütung verändern. Es ist eine individuelle Abwägung zwischen Zeit und Geld.