Gehaltsrechner 2026 (Deutschland): Brutto-Netto, Minijob, Stundenlohn & Teilzeit
Gehaltsfragen scheitern selten an der Mathematik – sondern an Eingaben (Steuerklasse, Stunden, Sonderzahlungen) und an der Verwechslung von Brutto/Netto. Diese Seite hilft, schnell den richtigen Rechner zu wählen und typische Fehler zu vermeiden.
Welcher Rechner wofür?
- Brutto → Netto (Steuerklasse etc.) → Brutto-Netto Rechner
- Minijob (556 €) – Netto & Arbeitgeberkosten → Minijob Rechner
- Monatsgehalt ↔ Stundenlohn → Stundenlohn Rechner
- Teilzeit vs Vollzeit vergleichen → Teilzeit Rechner
Mini-Tabelle: häufige Eingabefehler
| Thema | Typischer Fehler | Besser so |
|---|---|---|
| Brutto-Netto | Brutto/Netto verwechseln | Immer Bruttoeingabe + Ergebnis als Netto interpretieren |
| Stundenlohn | Falsche Monatsstunden | Arbeitszeitmodell prüfen (35/38/40h), Urlaubs-/Feiertage berücksichtigen |
| Teilzeit | Netto pro Stunde ignorieren | Netto pro Stunde + Progressionseffekt vergleichen |
| Minijob | Grenzen/Abgaben nicht im Blick | Monatsgrenze beachten und Arbeitgeberanteile prüfen |
FAQ – Gehalt & Arbeit
Q:Warum kann ein kleiner Brutto-Unterschied netto groß wirken?
Durch Steuern/Abgaben und Progressionseffekte. Je nach Einkommen kann eine Erhöhung in einem höheren Grenzsteuersatzbereich landen.
Q:Warum ist Teilzeit nicht linear (50% Stunden ≠ 50% Netto)?
Weil Steuern progressiv sind und Abgaben/ Freibeträge nicht proportional skalieren. Der Nettoverlust ist oft geringer als der Stundenverlust — oder umgekehrt je nach Situation.
Q:Kann ich Ergebnisse als verbindliche Lohnabrechnung nutzen?
Nein – es sind Schätzwerte. Die reale Abrechnung kann durch individuelle Faktoren abweichen (z. B. Zuschläge, Einmalzahlungen, Kirchensteuer, Krankenkasse).