Etf Sparplan Rechner

ETF Sparplan Rechner - Zinseszins & Vermögensaufbau

Berechnen Sie Ihren ETF‑Sparplan nachvollziehbar: Sparrate, Einmalanlage, Dynamik und Rendite – optional mit TER, Inflation (Kaufkraft) und einer vereinfachten Steuerschätzung (DE).

Sparplan Details

ø MSCI World ~7%
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Erweiterte Einstellungen (Kosten, Inflation, Steuern)
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Hinweis: Viele Rendite‑Angaben sind bereits „nach Kosten“. Dann TER hier auf 0 setzen.

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Endkapital (Brutto)

0 €

Eingezahlt

0 €

Gewinn (Zinsen)

+0 €

Endkapital (Kaufkraft heute)

0 €

Inflationsannahme: 2% p.a.

Endkapital (Netto, Schätzung)

0 €

Steuern deaktiviert (Brutto angezeigt)

Faustregel: Bei 6.8% Rendite (nach TER, ohne Inflation) verdoppelt sich Ihr Kapital (ohne weitere Einzahlungen) ca. alle 10.6 Jahre.

Vermögensentwicklung

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Wie funktioniert es?

Geben Sie Einmalanlage, Sparrate, Anlagedauer und Renditeannahme ein. Der Rechner simuliert die Vermögensentwicklung Monat für Monat, berücksichtigt optional eine jährliche Erhöhung der Sparrate (Dynamik) sowie TER (vereinfacht), Inflation (Kaufkraft) und eine vereinfachte Steuerschätzung für Deutschland.

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Methodik (Stand 2026)

Wir leiten aus der Jahresrendite r eine effektive Monatsrendite (1+r)^(1/12) − 1 ab und simulieren die Entwicklung Monat für Monat. Einzahlungen erfolgen wahlweise zu Monatsbeginn oder -ende. Dynamik erhöht die Sparrate jeweils für das Folgejahr. Optional: TER als Rendite‑Reduktion, Inflation als Kaufkraft‑Umrechnung sowie eine vereinfachte Steuerschätzung (DE) auf den Gesamtgewinn am Periodenende.

Begriffe (kurz erklärt)

ETF (Exchange Traded Fund)

Ein börsengehandelter Fonds, der z.B. einen Index wie MSCI World oder FTSE All‑World nachbildet. Vorteil: breite Diversifikation bei meist niedrigen Kosten.

Zinseszinseffekt

Gewinne werden reinvestiert und erwirtschaften neue Gewinne. Langfristig ist dieser Effekt der stärkste Treiber für den Vermögensaufbau (exponentielles Wachstum).

Dynamik

Eine jährliche Erhöhung der Sparrate, z.B. um die Inflation auszugleichen oder Gehaltserhöhungen abzubilden.

TER (Total Expense Ratio)

Laufende Fondskosten pro Jahr. Der Rechner zieht TER vereinfacht von der Renditeannahme ab. In der Realität sind Kosten bereits teilweise im Kursverlauf enthalten.

Inflation (Kaufkraft)

Die Inflation reduziert die Kaufkraft von Geld. Wir zeigen zusätzlich einen „realen“ Endwert in heutiger Kaufkraft, basierend auf Ihrer Inflationsannahme.

Haftungsausschluss: Alle Berechnungen auf dieser Seite dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine professionelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Trotz sorgfältiger Programmierung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Ergebnisse.

ETF‑Sparplan‑Rechner 2026: realistisch planen statt schönrechnen

Mit diesem ETF‑Sparplan‑Rechner simulieren Sie Einzahlungen, Rendite und Dynamik – optional inklusive TER, Inflation (Kaufkraft) und einer vereinfachten Steuerschätzung für Deutschland. Ideal, um Szenarien zu vergleichen und Annahmen transparent zu machen.

Welche Rendite ist realistisch (und was bedeutet „realistisch“)?

Langfristig wurden für breit gestreute Aktienmärkte häufig Renditen im Bereich von ~6–8% p.a. nominal beobachtet – aber das ist keine Garantie. Entscheidend ist, ob Sie nominal (ohne Inflation) oder real (nach Inflation) planen.

Tipp: Aktivieren Sie „Inflation“, um das Ergebnis in heutiger Kaufkraft zu sehen. Das ist für Lebensziele (z.B. Rente) meist aussagekräftiger.

Sparplan ab 25€: sinnvoll, wenn Sie Zeit haben

Auch kleine Sparraten können sich lohnen – vor allem, wenn Sie konsequent investieren und dem Kapital Zeit geben, zu wachsen. Der größte Hebel ist oft nicht „die perfekte Rendite“, sondern Dauer × Regelmäßigkeit.

Nutzen Sie „Dynamik“, um eine jährliche Steigerung der Sparrate (z.B. durch Gehaltserhöhungen) abzubilden.

Was berücksichtigt der Rechner – und was nicht?

  • Berücksichtigt: Einmalanlage, monatliche Sparrate, Dynamik, monatliche Verzinsung, optionale TER‑Annäherung, Inflation (Kaufkraft), vereinfachte Steuerschätzung (DE).
  • Nicht berücksichtigt: Schwankungen der Rendite (Sequenzrisiko), Ordergebühren/Spreads, Wechselkurse, Rebalancing, Ausschüttungen im Detail, vollständige Besteuerung in allen Sonderfällen (z.B. Verlustverrechnung, Fonds‑Spezifika).

Für ein solides Ziel‑Bild reicht das Modell meist aus – für exakte Steuer‑ oder Depotprognosen nicht.

Vorabpauschale kurz erklärt (DE)

Die Vorabpauschale ist eine Art Mindestbesteuerung für Fonds. Sie kann auch bei thesaurierenden ETFsanfallen, selbst wenn Sie nichts verkaufen. Grundlage ist u.a. der vom BMF veröffentlichte Basiszins.

Im Rechner können Sie optional eine vereinfachte Vorabpauschale‑Simulation aktivieren und den Basiszins eintragen. Offizielle Details finden Sie beim Bundesfinanzministerium (BMF).

Passende Ergänzungen (für noch bessere Planung)

Häufig gestellte Fragen

Q:Welche Rendite ist bei ETFs realistisch?

Für breit gestreute Aktien‑ETFs werden langfristig häufig ~6–8% p.a. nominal als grobe Orientierung genutzt. Kurzfristige Schwankungen sind normal. Für Lebensziele ist zusätzlich die reale Rendite (nach Inflation) wichtig.

Q:Lohnt sich ein ETF-Sparplan schon ab 25€?

Ja – entscheidend sind Regelmäßigkeit und Zeit. Kleine Beträge können über Jahrzehnte durch Zinseszins stark wachsen. Nutzen Sie optional „Dynamik“, um steigende Sparraten zu simulieren.

Q:Was ist der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszinseffekt bedeutet, dass Sie nicht nur auf Ihr eingesetztes Kapital Zinsen erhalten, sondern auch auf die bereits erzielten Gewinne. Über lange Zeiträume führt dies zu exponentiellem Wachstum des Vermögens.

Q:Welcher ETF ist am besten?

Für viele Einsteiger sind breit gestreute Welt‑ETFs (z.B. MSCI World, FTSE All‑World) sinnvoll: Diversifikation über Länder/Branchen, transparente Regeln und oft niedrige Kosten. Die passende Auswahl hängt von Risikoprofil, Anlagehorizont und Strategie ab.

Q:Wie oft sollte ich in ETFs investieren?

Regelmäßig (z.B. monatlich) ist für viele Privatanleger praktikabel. Ein Sparplan reduziert das Timing‑Risiko (Sie investieren nicht alles zu einem Zeitpunkt). Der Cost‑Average‑Effekt ist kein Rendite‑Garant, kann aber helfen, diszipliniert zu bleiben.

Q:Wie werden ETF‑Gewinne in Deutschland (2026) besteuert?

Vereinfacht: Gewinne unterliegen der Abgeltungsteuer (25% zzgl. Soli, ggf. Kirchensteuer). Es gilt der Sparer‑Pauschbetrag (i.d.R. 1.000 € bzw. 2.000 € bei Zusammenveranlagung). Für viele Aktien‑ETFs greift eine Teilfreistellung (häufig 30%). Zusätzlich kann die Vorabpauschale anfallen (auch bei thesaurierenden ETFs) – der Rechner kann sie optional vereinfacht simulieren (Basiszins eintragen).

Q:Was ist besser: Thesaurierend oder ausschüttend?

Thesaurierende ETFs reinvestieren Ausschüttungen automatisch, ausschüttende zahlen sie aus. Für langfristigen Vermögensaufbau ist Thesaurierung oft bequem, steuerlich hängt es aber von Pauschbetrag, Vorabpauschale und persönlicher Situation ab.

Q:Warum weichen die Ergebnisse von Broker‑Rechnern ab?

Unterschiede entstehen z.B. durch die Annahme „Einzahlung am Monatsanfang vs. Monatsende“, Rendite als nominal/real, Kostenmodell (TER/Spreads/Ordergebühren) und Steuersimulation (Vorabpauschale, Ausschüttungen, Verlustverrechnung).